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Reinkarnation als Hilfestellung sich selbst zu sehen.
Nicht das Gute, das ich will, tue ich, sondern das Böse, das ich nicht will, führe ich aus - Paulus Röm. 7,19.
Selbstverständlich sind wir bemüht gut zu wirken, neudeutsch ein Gutmensch zu sein. Nur können wir gut erst begreifen, wenn wir sein Gegenteil kennen. Die Erforschung seines Schattenlebens hilft uns zu erkennen warum wir etwas machen oder nicht.
Beim ernsthaften Willen zur Rückführung, dreht es sich also nicht um eine schöne Zeit als König, Prinzessin, Druide etc., sondern der Blick zum Schatten, der uns heute noch begleiten kann. Hier steht nicht die Heilung in Vordergrund, sondern das Erkennen. Als Kinesiologie habe ich gelernt, dass Ereignisse, die wir noch nicht ertragen können, immer einer Vorbereitung auf diese Ereignisse erfordern. Bei einer freien Rückführung, also ohne Thema, Zeitvorgabe etc. kann ein solches Hineinführen beobachtet werden. Interessant sind Rückführungen die eine Blockadelösung beinhalten, also die Möglichkeit bieten etwas loszulassen, bzw. zu beenden. wenn dann noch ein Blick von der Vergangenheit zur Gegenwart (nach Blockadenlösung) zur möglichen Zukunft, also nach Proplemlösung möglich ist, ist diese Art von Lebensschau (Zeitreise) äußert hilfreich. Solche Reisen in die Vergangenheit können schmerzhaft und emotionell heftig verlaufen, lösen sich aber auch auf, vieles kann dadurch leichter werden. Es stellt sich die Frage, warum Gefühle für etwas Vergangenes zu haben, also um im Bild zu bleiben, tot ist. Eine Erklärung hierzu ist: die Vergangenheit ist noch nicht beendet, es ist noch etwas offen. Erst mit der Verarbeitung, also dem Ende des Erlebten, ist ein Loslassen der entsprechenden Emotionen möglich. Dieses gilt für Rückführungen in das jetzige und früher Leben.
Woher das große Interesse an Rückführungen zu dieser Zeit?
Wir leben in einer schnellen Zeit, was bedeutet vieles entwickelt sich schneller als zuvor, wir erleben mehr, aber der Zeitablauf wird nicht schneller. Wir empfinden es nur als schneller. Dieses weckt einerseits die Erinnerungen an früher ( ...war alles besser, da übersichtlicher), andererseits gab es solche Wissensschübe schon immer, sie haben die Menschheit “vorangebracht”. Wann immer es “schneller” ging waren viele Menschen in der Gesellschaft, bei Stillstand weniger, zurzeit haben so viele Menschen wie noch nie auf der Erde ein Zuhause. Somit auch Probleme, die wir lösen können oder auch müssen. Warum nicht in die “Vergangenheit” gehen und Ursachen, Problemen, Blockaden auf dem Grund gehen. Ich denke wir entwickeln uns immer weiter, auch in unserem Gruppenbewusstsein. Ein Ereignis an dem wohl viele teilnehmen wollen, innerhalb kurzer Zeit viel Erfahrungen machen zu können. Nicht nur die Majas sprechen, sprachen von einer Entwicklung die wir heute als Dimensionssprung bezeichnen.
Wenn wir über Inkarnation reden, bleibt es nicht aus, einen Blick Richtung Hinduismus zu tun.
Das hinduistische Lebensrad der Inkarnation zeigt die Möglichkeit des Wechsels der Seele in verschiedene Körper, je nach Erfahrung bzw. Taten. Eine für westliche Menschen schwer nachzuvollziehende Lehre. Ich glaube diese Lehre / Philosophie ist genauso “veraltet, überholt” wie die Abrahamschen Religionen. Sie sind, bzw. waren zu ihrer Zeit richtig, um die Menschheit weiter zu entwickeln, sie waren und sind eine Grundlage eines Zusammenlebens.
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